Früher floss Strom vor allem in eine Richtung: von großen Kraftwerken zu den Verbrauchern. Heute speisen Millionen Solaranlagen, Windparks und Batteriespeicher ein. Das Netz muss dadurch deutlich flexibler werden.

Schwankungen ausgleichen

Wind und Sonne liefern nicht gleichmäßig Energie. Damit das Netz stabil bleibt, müssen Erzeugung und Verbrauch in jedem Moment im Gleichgewicht sein. Speicher und flexible Verbraucher helfen dabei.

Das Netz wird intelligent

Digitale Messtechnik ermöglicht es, Stromflüsse genauer zu steuern. Netzbetreiber erkennen früher, wo Engpässe drohen, und können gezielt gegensteuern.

Ausbau und Modernisierung

Neue Leitungen sollen Strom aus windreichen Regionen in die Verbrauchszentren bringen. Gleichzeitig müssen bestehende Verteilnetze modernisiert werden, damit sie Wärmepumpen und Elektroautos aufnehmen können.