Im Euroraum ist die Inflationsrate im September nach einer ersten Schätzung des EU-Statistikamts auf 3,8 Prozent gestiegen. Im August waren es 3,2 Prozent. Der ARD-Bericht nennt dies den höchsten Wert seit September 2023.
Energie kostete demnach 18,8 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Dienstleistungen verteuerten sich um 3,2 Prozent. Die Kernrate ohne Energie und Nahrungsmittel erhöhte sich von 2,4 auf 2,5 Prozent.
Die Entwicklung ist für die Geldpolitik der Europäischen Zentralbank relevant. Ob und wann daraus weitere Zinsentscheidungen folgen, ist jedoch offen. Erwartungen von Marktbeobachtern sind keine bereits gefassten Beschlüsse. Die Inflationszahlen beziehen sich auf den gesamten Euroraum und dürfen nicht mit dem deutschen Verbraucherpreisindex verwechselt werden.
Nachrichtenstand der Quellen: 02.10.2026. Für die Ausgabe vom 4. Oktober 2026 recherchiert. Das Bild ist ein KI-generiertes Symbolbild und dokumentiert kein tatsächliches Ereignis.