Irene Butter ist am Freitag im Kreis ihrer Familie und Freunde in den USA gestorben. Ihre Agentin bestätigte dies gegenüber dem NDR. Die 1930 in Berlin geborene Holocaust-Überlebende wurde 95 Jahre alt.
Ihre Familie floh 1937 nach Amsterdam. Nach der deutschen Besetzung folgten Deportationen nach Westerbork und Bergen-Belsen. Butter überlebte und gelangte schließlich in die USA, wo sie Wirtschaftswissenschaften studierte und Professorin an der Universität Michigan wurde.
Später berichtete sie insbesondere Schülerinnen und Schülern in Deutschland und den USA von der Verfolgung. Für ihre Bildungsarbeit erhielt sie 2024 das Bundesverdienstkreuz. Ihr Tod bedeutet den Verlust einer weiteren Stimme, die die nationalsozialistische Verfolgung aus eigener Erfahrung bezeugen konnte.
Nachrichtenstand der Quellen: 03.10.2026. Für die Ausgabe vom 4. Oktober 2026 recherchiert. Das Bild ist ein KI-generiertes Symbolbild und dokumentiert kein tatsächliches Ereignis.