Der Umsatz im deutschen Dienstleistungssektor ist im Juli gegenüber Juni preisbereinigt um 0,7 Prozent gestiegen. Das teilte das Statistische Bundesamt am 6. Oktober mit. Die Werte sind auch um Kalender- und Saisonunterschiede bereinigt.

Besonders deutlich fiel das Monatsplus im Grundstücks- und Wohnungswesen mit 3,2 Prozent aus. Bei freiberuflichen, wissenschaftlichen und technischen Dienstleistungen betrug es 2,1 Prozent. Finanz- und Versicherungsdienstleistungen sind in dieser Statistik nicht enthalten.

Drei Beschäftigte besprechen Unterlagen im Büro.
Drei Beschäftigte besprechen Unterlagen im Büro.

Im Jahresvergleich zeigt sich ein anderes Bild: Gegenüber Juli 2025 sank der reale Umsatz um 0,9 Prozent. Nominal, also ohne Preisbereinigung, lag er dagegen 2,9 Prozent höher.

Die Unterscheidung ist für die Einordnung wichtig. Ein höherer Umsatz in Euro bedeutet bei veränderten Preisen nicht automatisch mehr erbrachte Dienstleistungen. Die neu veröffentlichten Zahlen beziehen sich auf Juli und sind keine Messung der aktuellen Oktoberumsätze.