Die AfD hat am Dienstag einen Hackerangriff auf E-Mail-Postfächer ihrer Partei bestätigt. Nach ihrer Darstellung erfolgte der Zugriff bereits im September bei einem Hosting-Dienstleister. Betroffen seien überwiegend seit Jahren nicht mehr genutzte Konten gewesen.

Unbekannte behaupten, rund 421.000 Nachrichten veröffentlicht zu haben. Ob die Daten vollständig authentisch sind, war zunächst nicht geklärt. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik steht nach eigenen Angaben mit der Partei in Kontakt.

Zwei Mitarbeitende prüfen Netzwerkanschlüsse im Serverschrank.
Zwei Mitarbeitende prüfen Netzwerkanschlüsse im Serverschrank.

Die AfD erklärte, aktuelle Postfächer des Bundesverbands seien nicht betroffen gewesen. Sie prüfe die nun erfolgte Veröffentlichung. Der neue Anlass ist diese öffentliche Bestätigung und Prüfung; der Zeitpunkt des ursprünglichen Angriffs liegt im Vormonat.