Nach dem schweren Erdbeben in Panama vom Freitag, 9. Oktober, haben die Behörden am Samstag mindestens 27 Verletzte gemeldet. Laut dem Bericht der tagesschau vom 10. Oktober lagen zunächst keine Angaben zu Todesopfern vor.
Der US-Erdbebendienst USGS bezifferte die Stärke auf 7,7. Das Zentrum lag in der Provinz Herrera, etwa zehn Kilometer südwestlich von Pitaloza Arriba. Die geringe Tiefe verstärkte die Erschütterungen an der Oberfläche.

Die zwischenzeitlich für mehrere Länder ausgegebene Tsunamiwarnung wurde wieder aufgehoben. Dutzende Nachbeben folgten. In verschiedenen Orten wurden Schäden an Gebäuden gemeldet; Einsatzkräfte untersuchten die Folgen.
Die neue Entwicklung sind die Angaben zu Verletzten und das Ende der Tsunamiwarnung. Das Beben selbst fand nicht erst am Samstag statt. Die vorläufige Bilanz kann sich mit weiteren Meldungen aus den betroffenen Gebieten verändern.