Nach einem bestätigten Ebola-Fall arbeiten Kenias Behörden mit der Weltgesundheitsorganisation an der Nachverfolgung möglicher Kontakte. Die tagesschau berichtet am 8. Oktober über die laufenden Maßnahmen, darunter Kontrollen an Grenzen und die Information der Bevölkerung.
Der erkrankte Kenianer hatte zuvor in der Demokratischen Republik Kongo gelebt. Er reiste über Kampala nach Nairobi und starb am Montag, dem 5. Oktober. Seine Erkrankung war bereits am Samstag bestätigt worden.

Dem Bericht zufolge werden 28 Kontaktpersonen sowie 23 Mitreisende und vier Besatzungsmitglieder eines Fluges verfolgt. Die Behörden versuchen so, mögliche weitere Übertragungen frühzeitig zu erkennen.
Bei dem nachgewiesenen Virus handelt es sich um die Bundibugyo-Variante. Die aktuellen Angaben betreffen die behördliche Reaktion auf diesen konkreten Fall; sie sind kein Nachweis dafür, dass sämtliche ermittelten Kontakte infiziert sind.