Die Berliner Gemäldegalerie eröffnet am 16. Oktober die Ausstellung „Porträts!“. Rund 90 Werke vom 15. bis zum 20. Jahrhundert sollen zeigen, wie unterschiedlich Menschen sich darstellen ließen und wie Künstler ihre Modelle sahen.

Die Ausstellung ist in vier thematische Bereiche gegliedert. Sie beschäftigt sich mit Familie, gesellschaftlichem Rang und künstlerischen Selbstbildern sowie mit unterschiedlichen Traditionen des Porträts. Dabei treffen Werke verschiedener Epochen aufeinander.

Eine Restauratorin untersucht einen alten Bilderrahmen.
Eine Restauratorin untersucht einen alten Bilderrahmen.

Zu den gegenübergestellten Positionen gehören unter anderem Sandro Botticelli und Tamara de Lempicka. Die Schau läuft bis zum 14. März 2027. Ihr Ansatz macht historische Bildnisse zugleich zu Zeugnissen darüber, welche Identität und Stellung Menschen öffentlich vermitteln wollten.