Christa Pike ist nach einer gescheiterten Hinrichtung in Tennessee wieder bei Bewusstsein und ansprechbar. Das teilte ihr Anwaltsteam mit; die tagesschau berichtete am 7. Oktober über die neue Entwicklung.

Die 50-Jährige wird weiterhin intensivmedizinisch behandelt. Ihre Prognose sei noch unklar, erklärten die Anwälte, die von einer langen Genesungszeit ausgehen.

Geschlossene Akte und Stift auf einem Schreibtisch.
Geschlossene Akte und Stift auf einem Schreibtisch.

Der Hinrichtungsversuch hatte bereits in der Vorwoche stattgefunden. Die Ursache des Scheiterns ist weiter ungeklärt; Strafvollzugsbehörde und Verteidigung bewerten den Ablauf unterschiedlich.

Die Anwälte fordern den Gouverneur auf, die Todesstrafe in lebenslange Haft ohne vorzeitige Entlassung umzuwandeln. Anlass dieses Berichts ist die jetzt mitgeteilte Veränderung ihres Gesundheitszustands, nicht eine neue Hinrichtung.