Paris will eine Notfallstelle für Geschäfte einrichten, die bei den jüngsten Ausschreitungen beschädigt oder geplündert wurden. Bürgermeister Emmanuel Grégoire kündigte die Maßnahme am Sonntag in einem offenen Brief an.

Nach dem Bericht von Le Parisien betreffen die Folgen beschädigte Schaufenster und Arbeitsmittel sowie unterbrochene Geschäftsabläufe. Für manche Betriebe bedeuten die Schäden vorübergehende Schließungen und eingeschränkte Beschäftigung.

Eine Ladenbesitzerin bespricht Unterlagen mit einem Mitarbeiter.
Eine Ladenbesitzerin bespricht Unterlagen mit einem Mitarbeiter.

Die Ankündigung ist eine konkrete kommunale Reaktion auf die Lage der Händler. Eine abschließende Schadenssumme oder pauschal garantierte Auszahlungen lassen sich aus den bisher veröffentlichten Angaben nicht ableiten.