Die Erzeugerpreise gewerblicher Produkte in Deutschland sind im September um 6,7 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat gestiegen. Das Statistische Bundesamt veröffentlichte die neuen Zahlen am Dienstag. Gegenüber August betrug das Plus 1,9 Prozent.
Der stärkste Einfluss kam von Energie, die im Jahresvergleich 14,9 Prozent teurer war. Auch Vorleistungsgüter verteuerten sich deutlich. Ohne Energie lagen die Erzeugerpreise 3,2 Prozent über dem Vorjahr und nur 0,1 Prozent über dem Vormonat.

Der Index erfasst in Deutschland hergestellte und im Inland verkaufte Produkte auf einer frühen Wirtschaftsstufe. Er misst damit etwas anderes als die Verbraucherpreise im Supermarkt oder bei Dienstleistungen. Die höheren Herstellerpreise lassen sich deshalb nicht unmittelbar als gleich hoher Anstieg sämtlicher Lebenshaltungskosten lesen.