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Video · tagesschau
Schwammstadt als Konzept aus der Stadtplanung
Das Schwammstadt-Prinzip ist ein Konzept aus der Stadtplanung. In einigen Städten wie Berlin, Hamburg oder Bochum wird daran schon gearbeitet. Am 1. Juli 2024 ist das sogenannte „Klimaanpassungsgesetz“ in Kraft getreten. Das Gesetz schreibt Bund, Ländern und Kommunen Anpassungsmaßnahmen und Berichtspflichten vor. Um massive Schäden an der Infrastruktur und negative Folgen für die Bevölkerung zu verhindern, müssen die Kommunen Vorsorge für den Umgang etwa mit Starkregen, Hitze oder Dürre treffen. Laut der Deutschen Umwelthilfe sind viele Städte schlecht auf die Folgen des Klimawandels vorbereitet. Als Hitzeschutzmaßnahme schlägt die Umwelthilfe die Umsetzung der „3-30-300 Regel“ vor: Jeder solle von zu Hause aus mindestens drei Bäume sehen können, das Umfeld eine 30-prozentige Baumbeschirmung haben und die nächste Grünfläche maximal 300 Meter entfernt sein. Das Umweltbundesamt schreibt zum Schwammstadtprinzip: „Die potenziellen Vorteile der Schwammstadt sind unumstritten, dennoch besteht ein Umsetzungsdefizit.“ Denn es sei unklar, ob ein Umbau der Städte überall möglich ist. Außerdem seien Ausbau- und Leistungsziele für solche Schwammstädte bisher kaum definiert.