Sieben OPEC+-Staaten haben am heutigen 4. Oktober beschlossen, die für September 2026 vorgeschriebene Ölproduktion auch für November beizubehalten. Nach der offiziellen Mitteilung gehören Saudi-Arabien, Russland, Irak, Kuwait, Kasachstan, Algerien und Oman zu der Gruppe. Die Vertreter berieten per Videokonferenz über die Marktlage und deren Aussichten.
Die Länder bekräftigten ihre Verpflichtung, die vereinbarten Vorgaben einzuhalten. Sie wollen die Marktbedingungen weiterhin monatlich überprüfen. Als nächster Termin für dieses Treffen ist der 1. November angekündigt. Die Mitteilung beschreibt Förderanforderungen; sie legt damit nicht schon fest, wie hoch die tatsächlich gemessene Produktion im November sein wird.

Parallel veröffentlichte OPEC Informationen zum 68. Treffen des gemeinsamen ministeriellen Kontrollgremiums JMMC. Dieses befasste sich unter anderem mit Produktionsdaten aus Juli und August. Das Gremium betonte die Bedeutung sicherer internationaler Seewege für einen ununterbrochenen Energiefluss und äußerte Besorgnis über Angriffe auf Energieinfrastruktur.
Nach Einschätzung des Gremiums können solche Störungen die Versorgung beeinträchtigen und die Schwankungen an den Märkten verstärken. Beschädigte Anlagen wiederherzustellen sei aufwendig. Das nächste reguläre JMMC-Treffen ist für den 29. November vorgesehen. Aus den beiden heutigen Mitteilungen lässt sich keine sichere Prognose für Öl- oder Kraftstoffpreise ableiten.
Redaktionsstand: 04.10.2026. Mit KI-Unterstützung erstellt. Die Bilder sind KI-generierte Symbolbilder und dokumentieren kein tatsächliches Ereignis.