Ein ICE hat am Samstag, 3. Oktober, im Bereich des Gelsenkirchener Hauptbahnhofs eine Schnellbremsung eingeleitet, nachdem er auf eine Weiche gelegte Schottersteine überfahren hatte. Die Bundespolizei berichtete darüber am heutigen Sonntag. Nach ihren Angaben wurden Fahrgäste nicht verletzt. An der Weiche entstand jedoch Sachschaden.
Die Bahn meldete gegen 17.15 Uhr Kinder im östlichen Einfahrtsbereich des Bahnhofs. Beamte trafen bei der anschließenden Suche drei Mädchen im Alter von elf, zwölf und vierzehn Jahren an. Später wurde ein weiterer 13-jähriger Tatverdächtiger festgestellt. Die Polizei beschreibt die Zuordnung als Teil ihrer Ermittlungen; eine gerichtliche Feststellung liegt nicht vor.

Der betroffene Abschnitt wurde zeitweise vollständig gesperrt. Zwei ICE und zwei Regional-Express-Züge kamen auf freier Strecke zum Stehen. Die Regionalzüge konnten unter Aufsicht langsam in den Bahnhof fahren; die ICE setzten ihre Fahrt nach den Prüfungen fort. Die genaue Schadenshöhe wurde in der Mitteilung noch nicht beziffert.
Die Bundespolizei nahm den Vorfall zum Anlass, erneut vor dem Betreten von Gleisanlagen zu warnen. Ihre Präventionskampagne verweist auf lange Bremswege, hohe Geschwindigkeiten und elektrische Gefahren. Eltern und Schulen sollen Kinder für diese Risiken sensibilisieren. Die begleitenden Symbolbilder zeigen weder die beteiligten Minderjährigen noch den tatsächlichen Einsatz.
Redaktionsstand: 04.10.2026. Mit KI-Unterstützung erstellt. Die Bilder sind KI-generierte Symbolbilder und dokumentieren kein tatsächliches Ereignis.