Wie Menschen früher unterwegs waren, steht im Mittelpunkt des Schweizer Schlössertags am heutigen 4. Oktober. Der Zusammenschluss der Schweizer Schlösser hat für den Aktionstag 32 beteiligte Häuser in drei Sprachregionen angekündigt. Unter dem Thema Reisen sollen Führungen und Familienangebote unterschiedliche Zugänge zur Geschichte eröffnen. Die Programme unterscheiden sich von Standort zu Standort.

Auf Schloss Waldegg im Kanton Solothurn reicht das angekündigte Angebot von Kutschen und Reiseaccessoires des 18. und 19. Jahrhunderts bis zur sogenannten Grand Tour. Historiker André Schluchter beschäftigt sich dort mit einer Reise der Familie Besenval aus dem Jahr 1661. Weitere Führungen richten den Blick auf die Entstehung des Schlosses; für Kinder sind barocke Spiele vorgesehen.

Alter Lederkoffer und historische Reiseutensilien in einer Ausstellung.
Alter Lederkoffer und historische Reiseutensilien in einer Ausstellung.

Auch das Schloss Gruyères beteiligt sich mit einem eigenen Reiseprogramm. Dort geht es laut Veranstaltungsankündigung unter anderem um Krieg, Handel und Kunst als Gründe, sich zwischen Mittelalter und 19. Jahrhundert auf den Weg zu machen. Der historische Ortswechsel erscheint damit aus mehreren Perspektiven: als notwendige Arbeit, persönliche Erfahrung und Begegnung mit anderen Lebenswelten.

Der landesweite Tag findet traditionell am ersten Sonntag im Oktober statt. Die angekündigten Angebote machen Geschichte jenseits einer reinen Betrachtung von Mauern und Sälen zugänglich. Einzelne Zeiten und Teilnahmebedingungen legt jedoch jedes Haus selbst fest. Dieser Beitrag stützt sich auf die veröffentlichten Programme und enthält keine vor Ort beobachteten Besucherzahlen oder nachträglich bestätigten Abläufe.

Redaktionsstand: 04.10.2026. Mit KI-Unterstützung erstellt. Die Bilder sind KI-generierte Symbolbilder und dokumentieren kein tatsächliches Ereignis.