Europäische Sicherheitsbehörden untersuchen eine ungewöhnliche Serie von Bombendrohungen gegen Linienflüge. Eine am Samstag veröffentlichte Übersicht der tagesschau verweist auf Eurocontrol: Am 5. und 6. November waren demnach jeweils 14 Flüge betroffen, am 3. November sieben.
Bei laufenden Flügen entscheiden die Cockpitbesatzungen in Abstimmung mit Flugsicherung und Behörden über das weitere Vorgehen. Abhängig von der Lage kann eine Maschine ihren Flug fortsetzen, umgeleitet werden oder an einem geeigneten Flughafen landen.
Nach einer Landung kann das Flugzeug auf eine vom übrigen Betrieb getrennte Position gebracht und untersucht werden. Ob und wann die Passagiere über eine Drohung informiert werden, hängt von der konkreten Sicherheitslage ab.
Wer hinter der Serie steht, war nach dem veröffentlichten Stand nicht geklärt. Vermutungen über eine koordinierte Aktion sind noch kein Nachweis für einen bestimmten Täter. Eine Drohung bedeutet auch nicht, dass tatsächlich ein Sprengkörper gefunden wurde.