Wer ein Elektroauto öffentlich lädt, kann für dieselbe Fahrleistung sehr unterschiedliche Jahreskosten haben. Das Fachmagazin connect hat am 1. Oktober einen neuen Tarifvergleich angekündigt. Gemeinsam mit umlaut wurden Angebote für drei Nutzungsprofile untersucht: Menschen ohne regelmäßige private Lademöglichkeit, durchschnittliche Fahrer und Vielfahrer. Einen Tarif, der für alle Profile am günstigsten ist, weist der Vergleich nicht aus.
Im Modell für sogenannte Laternenparker lagen zwischen dem günstigsten und dem teuersten untersuchten Angebot 809 Euro jährlich. Diese Zahl beschreibt eine Modellrechnung und keine garantierte Ersparnis für jeden Haushalt. Die Prüfenden berücksichtigten neben Kilowattstundenpreisen auch Grundgebühren, einmalige Kosten und Gebühren für längeres Stehen an der Säule.

Wie stark sich die Bedingungen unterscheiden, zeigt etwa die veröffentlichte Preisliste von EWE Go: Dort werden aktuell 52 Cent je Kilowattstunde an eigenen und 62 Cent an Partnerstationen genannt, ohne monatliche Grundgebühr. An Partnerstationen kann nach vier Stunden zusätzlich eine begrenzte Blockiergebühr entstehen. Solche Bedingungen gehören zum Kostenvergleich dazu.
Die im connect-Test verwendeten Preise wurden am 18. September erfasst; spätere Änderungen sind damit nicht abgebildet. Der vollständige Test soll in der Ausgabe 11/2026 erscheinen, die für den 5. Oktober angekündigt ist. Für die Einordnung eines Angebots bleibt deshalb wichtig, wie häufig, wo und wie lange ein Fahrzeug tatsächlich öffentlich lädt.
Redaktionsstand: 04.10.2026. Mit KI-Unterstützung erstellt. Die Bilder sind KI-generierte Symbolbilder und dokumentieren kein tatsächliches Ereignis.