Die G7-Staaten haben sich auf die Freigabe von bis zu 100 Millionen Barrel Rohöl und Diesel aus nationalen Reserven verständigt. Nach dem ARD-Bericht soll die Bereitstellung über vier Monate erfolgen; zusätzliche Mengen werden nicht ausgeschlossen.

Die Entscheidung löste unterschiedliche politische Reaktionen aus. Die US-Regierung begrüßte sie, während Grünen-Politiker Michael Kellner den Einsatz von Notfallreserven kritisierte. Wirtschaftsministerin Katherina Reiche erklärte, Deutschlands Versorgungssicherheit bleibe gewährleistet.

Die Ökonomin Samina Sultan vom Institut der deutschen Wirtschaft erwartet eher eine begrenzte, kurzfristige Entlastung. Dauerhaft entscheidend seien die Transport- und Versorgungsbedingungen, insbesondere an der Straße von Hormus. Die Freigabe ist daher kein gesicherter Beleg für dauerhaft sinkende Preise an den Tankstellen.

Nachrichtenstand der Quellen: 03.10.2026. Für die Ausgabe vom 4. Oktober 2026 recherchiert. Das Bild ist ein KI-generiertes Symbolbild und dokumentiert kein tatsächliches Ereignis.