Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt und der Bundesverband der Deutschen Luftverkehrswirtschaft haben am Montag ihren ersten gemeinsamen Wirtschaftsreport vorgestellt. Die neue Auswertung untersucht langfristige Veränderungen bei Flugverbindungen, Passagierströmen und Preisen.

Nach dem Bericht stieg der durchschnittliche Ticketpreis in Deutschland zwischen 2010 und 2024 von knapp 150 auf rund 300 Euro. Diese historischen Vergleichswerte sind keine aktuellen Buchungspreise für eine bestimmte Strecke. Als Einflussfaktoren nennt der Bericht staatliche Abgaben sowie Personal- und Betriebskosten.

Eine Reisende prüft eine Buchung am Laptop.
Eine Reisende prüft eine Buchung am Laptop.

Bei den Direktzielen erreichte Frankfurt 2024 wieder annähernd das Vorkrisenniveau. Andere große deutsche Standorte lagen laut DLR um bis zu rund 18 Prozent unter 2019. Der Report verbindet diese Befunde mit Fragen nach Wettbewerb und klimaverträglicher Luftfahrt. Die Einschätzung des BDL zu niedrigeren Standortkosten ist dabei auch eine Position des Branchenverbands.