UNESCO, die Internationale Arbeitsorganisation, UNICEF und Education International haben zum heutigen Weltlehrertag eine gemeinsame Botschaft veröffentlicht. Die Organisationen rufen Regierungen und Partner auf, den Lehrberuf zu stärken und Lehrkräfte bei ihrem Beitrag zu inklusiven, friedlichen und nachhaltigen Gesellschaften zu unterstützen.

Die diesjährige Ausgabe markiert 60 Jahre seit der ILO-UNESCO-Empfehlung zum Status von Lehrkräften von 1966. Nach der aktuellen UNESCO-Darstellung steht deren Überarbeitung vor neuen Herausforderungen, etwa durch digitale Technologien, Klimawandel und Vertreibung. Die Organisation nennt auch Bezahlung, Arbeitsbelastung, beruflichen Handlungsspielraum und gesellschaftliche Anerkennung als wichtige Bedingungen.

Zwei Lehrkräfte besprechen Unterrichtsunterlagen.
Zwei Lehrkräfte besprechen Unterrichtsunterlagen.

Für die globale Veranstaltung am 5. Oktober in der UNESCO-Zentrale in Paris sieht das Programm Diskussionen über den Schutz und die Stellung des Berufs vor. Der heutige Appell ersetzt keine nationalen Beschlüsse über Gehälter oder Personal. Er benennt die gemeinsame politische Forderung der vier Organisationen; konkrete Umsetzungen müssen jeweils gesondert geprüft werden.