Die Bundesnetzagentur hat am 3. November elf Zuschläge für neue Langzeitkapazitäten zur Stromversorgung bekannt gegeben. Zusammen erreichen die Projekte rund 5.160 Megawatt reduzierte Leistung. Die Förderung soll zusätzliche gesicherte Kapazität ermöglichen.

Die meisten Zuschläge entfallen auf Nordrhein-Westfalen, Brandenburg und Sachsen. Weitere Projekte liegen in Bayern und Baden-Württemberg. Auf die ausgeschriebenen 4.500 Megawatt gingen 41 Gebote über fast 12.000 Megawatt ein; sieben Gebote schieden wegen formaler Mängel aus.

Nach dem tagesschau-Bericht sollen die neuen Anlagen ab November 2031 zur Absicherung der Stromversorgung bereitstehen. Es handelt sich also um Förderentscheidungen für künftige Kapazitäten, nicht um elf bereits heute in Betrieb genommene Kraftwerke.

Der durchschnittliche Zuschlagswert liegt laut Netzagentur bei 155.296 Euro pro Megawatt reduzierter Leistung und Jahr. Eine weitere Ausschreibungsrunde soll am 10. November bekannt gemacht werden. Neu ist damit der konkrete Zuschlag nach der Planung des Fördermechanismus.