In der Berliner James-Simon-Galerie beginnt am 21. Oktober die Ausstellung über Dschingis Khan und die Welt der Mongolen. Das Museum für Vor- und Frühgeschichte nimmt den bevorstehenden 800. Todestag des Herrschers im Jahr 2027 zum Anlass, die Lebenswelten des mongolischen Reiches archäologisch zu erschließen.

Gezeigt werden Objekte aus einem halben Jahrtausend reiternomadischer Geschichte. Zu den Leihgebern gehören Einrichtungen aus der Mongolei, Polen und Rumänien sowie Berliner Sammlungen. Ein Schwerpunkt liegt auf Ergebnissen gemeinsamer mongolisch-deutscher Forschungen der vergangenen zwei Jahrzehnte.

Beispielhafte Vitrine mit Gürtelbeschlägen und Reitzubehör.
Beispielhafte Vitrine mit Gürtelbeschlägen und Reitzubehör.

Die Ausstellung ist bis zum 18. April 2027 angekündigt. Neben der politischen Herrscherfigur soll auch die materielle Kultur in den Blick kommen. Das Begleitprogramm umfasst Führungen und Angebote für unterschiedliche Altersgruppen; Besuchszeiten und Eintrittskarten sind beim Museum abrufbar.