Das Reservestärkungsgesetz steht am Donnerstag zur ersten Beratung im Bundestag an. Die Bundesregierung will die fest eingeplante Reserve der Bundeswehr von derzeit rund 60.000 auf 200.000 Personen bis 2033 vergrößern.

Nach den Plänen sollen Übungen nicht länger davon abhängen, dass sowohl die Reservisten als auch ihre Arbeitgeber jeweils zustimmen. Welche Verpflichtungen greifen, soll sich unter anderem nach der bisherigen Dienstzeit richten. Für Menschen mit höchstens einem Jahr Vordienst sind beispielsweise bis zu drei Wochen pro Jahr vorgesehen.

Ein Mann plant Termine neben einer gefalteten Feldjacke.
Ein Mann plant Termine neben einer gefalteten Feldjacke.

Die erste Lesung ist noch kein verabschiedetes Gesetz. Über den Entwurf muss das Parlament weiter beraten. Die Debatte betrifft damit auch die Frage, wie militärischer Personalbedarf und die Planbarkeit für Beschäftigte und Betriebe zusammengebracht werden.