Die Europäische Kommission hat am Dienstag eine überarbeitete Arktis-Strategie vorgestellt. Neben Umwelt- und Klimaschutz erhalten Sicherheitsfragen darin deutlich mehr Gewicht.

Geplant sind unter anderem ein Zentrum für maritime Sicherheit, bessere Verbindungen über Unterwasserkabel und zusätzliche Eisbrecher. Die Überwachung soll helfen, mögliche Angriffe auf Infrastruktur, illegale Fischerei und Bewegungen von Schattenflotten schneller zu erkennen.

Zwei Fachleute beobachten Schiffe auf einem Bildschirm.
Zwei Fachleute beobachten Schiffe auf einem Bildschirm.

Der Klimawandel macht neue Seewege und Rohstoffvorkommen zugänglicher und verschärft dadurch das geopolitische Interesse an der Region. Die EU hält zugleich an ihrem Ziel fest, dort keine Förderung von Öl, Kohle und Gas zu unterstützen. Über die konkrete Umsetzung müssen Kommission und Mitgliedstaaten noch verhandeln.