Die Gewerkschaft IGBCE verlangt in der Debatte über eine mögliche Übernahme von Evonik durch BASF konkrete Perspektiven für Beschäftigte und Standorte. Das berichtet die Nachrichtenagentur dpa in einem am 11. Oktober veröffentlichten Beitrag über einen Brief an die Betriebsräte beider Konzerne.

IGBCE-Chef Michael Vassiliadis und Vorstandsmitglied Alexander Bercht warnen darin vor übereilten Entscheidungen. Von BASF wollen sie wissen, welche Zukunft das Unternehmen den betroffenen Standorten anbietet. Evonik soll erläutern, wie eine eigenständige Weiterentwicklung verbindlich aussehen könnte.

Beschäftigte bei einem Gespräch am Tisch.
Beschäftigte bei einem Gespräch am Tisch.

Auch die RAG-Stiftung, die 43 Prozent an Evonik hält, wird nach ihrer Verantwortung gefragt. Ihre Beteiligung und die daraus fließenden Dividenden sind für die Stiftung von besonderer Bedeutung.

Die unverbindliche Ansprache durch BASF war bereits zuvor bekannt geworden. Neu ist der berichtete Fragenkatalog der Gewerkschaft. Eine abgeschlossene Übernahme oder verbindliche Arbeitsplatzgarantien meldet die Quelle nicht.