Im Handelsstreit zwischen der EU und China gibt es eine neue Verständigung über Hybridautos. Nach den in der Nacht zum 10. Oktober veröffentlichten Angaben akzeptiert Peking eine Begrenzung seiner Lieferungen nach Europa.
EU-Handelskommissar Maros Sefcovic erklärte nach Gesprächen mit Handelsminister Wang Wentao, die Exporte könnten um mehr als die Hälfte zurückgehen. Über vier Jahre spricht er von einer Verringerung um mehrere Millionen Fahrzeuge.

China bestätigte eine Einigung, veröffentlichte dazu aber weniger Einzelheiten. Beide Seiten erklären, dass die Verständigung mit den WTO-Regeln vereinbar sei. Weitere Punkte betreffen mögliche Zollsenkungen innerhalb dieses Rahmens.
Der deutsche Branchenverband VDA bewertet die Einigung als positives Signal, will Details und Auswirkungen jedoch erst prüfen. Eine umfassende Lösung aller Handelskonflikte ist damit nicht erreicht. Entscheidend werden die konkreten Regeln und ihre Umsetzung.