Der Neubau von Wohngebäuden hat sich im August 2026 gegenüber dem Vorjahresmonat um 5,5 Prozent verteuert. Die am Freitag, 9. Oktober, berichtete Auswertung des Statistischen Bundesamtes zeigt deutliche Unterschiede zwischen einzelnen Bauleistungen.
Für Dachdeckungsarbeiten lagen die Preise 7,6 Prozent höher als ein Jahr zuvor. Zimmer- und Holzbauarbeiten verteuerten sich um 7,2 Prozent. Bei Mauerarbeiten betrug der Anstieg 4,2 Prozent, bei Betonarbeiten 4,3 Prozent.

Auch bestehende Gebäude waren betroffen: Die Preise für Instandhaltungsarbeiten an Wohngebäuden stiegen im Jahresvergleich um sechs Prozent.
Die Statistik misst Bauleistungspreise für August. Sie ist keine Berechnung der gesamten Kosten eines individuellen Hauskaufs. Grundstück, Finanzierung und die konkrete Ausführung können die persönliche Rechnung zusätzlich beeinflussen.