Die Bundesregierung erwartet für 2026 nun ein Wirtschaftswachstum von 1,3 Prozent. Im April hatte sie noch mit 0,5 Prozent gerechnet. Die neue Projektion wurde am 8. Oktober vorgestellt, berichtet die tagesschau.
Auch die Erwartung für 2027 steigt: von zuvor 0,9 auf 1,1 Prozent. Für 2028 setzt die Regierung lediglich 0,6 Prozent an. Die Zahlen sind Vorhersagen und keine bereits gemessenen Jahresergebnisse.

Als Stützen der Erholung nennt der Bericht unter anderem öffentliche Investitionen sowie eine stärkere Nachfrage nach bestimmten Exportgütern. Ausgaben für Infrastruktur und Verteidigung spielen dabei eine Rolle.
Wirtschaftsministerin Katherina Reiche wertet die Entwicklung positiv. Der Deutsche Industrie- und Handelskammertag warnt dagegen vor einer überwiegend durch Schulden getragenen Belebung ohne grundlegende Reformen. Hinzu kommen Risiken durch Energiepreise und den Konflikt mit Iran.