Der Nationalpark Bayerischer Wald beteiligt sich erstmals an der Forstmesse Interforst in München. In seiner Mitteilung vom Freitag stellt die Nationalparkverwaltung den Auftritt unter dem Motto „Gemeinsam Wald gestalten“ vor. Die Messe läuft noch bis Sonntag, 18. Oktober.
In Halle B6 geht es unter anderem um die Bedeutung von Totholz. Abgestorbene Stämme und sich lösende Rinde bieten Lebensräume für spezialisierte Arten. Die Verwaltung verweist dabei auf 16 im Nationalpark nachgewiesene Urwaldreliktkäfer.

Auch der Umgang mit Borkenkäfern wird erläutert. Dazu gehört das streifenweise Entfernen von Rinde, um Brutbedingungen zu verändern und zugleich Holz im Wald zu erhalten. Der Messeauftritt verbindet damit Artenvielfalt und praktische Fragen des Waldmanagements.