Papst Leo XIV. hat den russischen Präsidenten Wladimir Putin am Freitag um eine humanitäre Feuerpause für die ukrainische Stadt Oleschky gebeten. Nach Angaben des Vatikans ging es bei dem Telefonat um die Lage der Zivilbevölkerung.

Der Papst drängte auf Lebensmittel und medizinische Hilfe sowie auf sichere Möglichkeiten, Menschen aus dem betroffenen Gebiet zu bringen. Oleschky liegt im von Russland besetzten Teil der Region Cherson und ist durch die Kriegslage schwer erreichbar.

Eine Helferin packt Lebensmittel und Hygieneartikel für Hilfslieferungen.
Eine Helferin packt Lebensmittel und Hygieneartikel für Hilfslieferungen.

Der Kreml stellte das Gespräch als Austausch über humanitäre Fragen dar und erklärte die Bereitschaft zur Unterstützung. Eine verbindlich vereinbarte Feuerpause ergibt sich daraus bislang nicht. Ob die Forderungen zu konkretem Zugang für Hilfsorganisationen führen, blieb zunächst offen.