In einer öffentlichen Anhörung am 7. Oktober haben Fachleute Nachbesserungen am geplanten Brennstoffemissionshandelsgesetz verlangt. Der Regierungsentwurf soll den nationalen CO₂-Preiskorridor für Kraft- und Brennstoffe um ein Jahr verlängern.

Für 2027 ist nach dem Entwurf weiterhin eine Spanne von 55 bis 65 Euro je Tonne vorgesehen. Damit sollen unkalkulierbare Preissprünge vor dem Übergang zum europäischen System vermieden werden.

Heizungsanlage mit isolierten Leitungen und Messgerät.
Heizungsanlage mit isolierten Leitungen und Messgerät.

Vertreter der Energiewirtschaft kritisierten Einzelheiten der Versteigerung und die Gefahr künstlicher Knappheit. Fachleute aus dem Umweltbereich warnten dagegen vor schwächeren Klimaschutzanreizen und geringeren Fördermitteln.

Die Anhörung zeigt unterschiedliche Bewertungen derselben Übergangsregel. Sie ist noch kein abschließender Gesetzesbeschluss und legt keinen garantierten Endpreis für Tanken oder Heizen fest.