In der Metall- und Elektroindustrie haben am 7. Oktober die ersten regionalen Tarifverhandlungen begonnen. Den Auftakt bilden Gespräche im Südwesten und in Nordrhein-Westfalen. Die Runde betrifft bundesweit rund 3,7 Millionen Beschäftigte.
Die IG Metall verlangt fünf Prozent mehr Entgelt bei einer Laufzeit von zwölf Monaten. Außerdem geht es der Gewerkschaft um den Schutz von Arbeitsplätzen und Standorten.

Für Unternehmen mit besonders hohen Gewinnen fordert sie eine zusätzliche Beteiligung der Beschäftigten. Die Arbeitgeber weisen die Lohnforderung mit Verweis auf die wirtschaftliche Lage zurück.
Zum Beginn der Gespräche liegt damit noch kein Tarifabschluss vor. Die jetzt gestarteten Verhandlungen sollen klären, welche Erhöhungen und Beschäftigungssicherungen tatsächlich vereinbart werden.