Das Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE hat am 7. Oktober neue Arbeiten an industriellen Hochtemperatur-Wärmepumpen vorgestellt. Ein neuer Prüfstand ermöglicht Untersuchungen für Prozessdampf bis 160 Grad und für heißes Druckwasser.
Solche Anlagen müssen an die jeweilige industrielle Anwendung angepasst werden. Nach Darstellung des Instituts reicht es nicht, eine Wärmepumpe für Wohngebäude lediglich größer auszulegen.

Die Forschenden untersuchen außerdem große Wärmepumpen in Wärmenetzen. Dabei beeinflussen die Wärmequelle, die hydraulische Einbindung und die Regelung, wie zuverlässig die Systeme arbeiten.
Die heute vorgestellte Versuchstechnik soll helfen, passende Anlagenkonzepte zu entwickeln und unter kontrollierten Bedingungen zu prüfen. Daraus folgt noch keine allgemeine Leistungszusage für jede industrielle Installation.