Hamburg baut die Arbeit mit digitalen Abbildern der Stadt aus. Die Senatskanzlei stellte am Dienstag das Zentrum Digitaler Zwilling und die Förderung erster Vorhaben aus einem eigenen Fonds vor.
Die Modelle verbinden Daten verschiedener Fachbereiche. So lassen sich etwa Verkehr, Lärm, Hochwasserschutz oder der Schattenwurf neuer Gebäude untersuchen. Beim Vergleich von Bauvarianten sollen Auswirkungen früher sichtbar und Diskussionen anschaulicher werden.

Die Stadt setzt dabei auf mehrere fachliche Modelle mit gemeinsamen Standards und Schnittstellen. Das Zentrum koordiniert die Zusammenarbeit; die technische Federführung liegt beim Landesbetrieb Geoinformation und Vermessung. Solche Simulationen liefern Entscheidungsgrundlagen, ersetzen aber weder politische Abwägungen noch die vorgeschriebenen Planungs- und Beteiligungsverfahren.