In zahlreichen spanischen Städten haben Menschen am Samstag gegen hohe Mieten und Wohnungsnot demonstriert. Für Madrid nannte die Regierung rund 70.000 Teilnehmende, während die Veranstalter von bis zu 500.000 sprachen. Eine unabhängig bestätigte Gesamtzahl liegt nicht vor.

Auslöser der erneuten Proteste war das Scheitern zweier Wohnungsdekrete im Parlament. Die Regierung von Pedro Sánchez wollte unter anderem schutzbedürftige Menschen besser vor Zwangsräumungen schützen und Regeln für Kurzzeitvermietungen verändern.

Nach Angaben des staatlichen Senders RTVE waren Aktionen in mehr als 50 Städten angekündigt. Eine Kundgebung in Barcelona wurde wegen einer Unwetterwarnung verschoben. Berichte über mögliche Neuwahlen sind bislang keine bestätigte Entscheidung der Regierung.

Nachrichtenstand der Quellen: 03.10.2026. Für die Ausgabe vom 4. Oktober 2026 recherchiert. Das Bild ist ein KI-generiertes Symbolbild und dokumentiert kein tatsächliches Ereignis.