Der Deutsche Städte- und Gemeindebund fordert ein Gesamtkonzept gegen Wohnungsknappheit und hohe Mieten. Hauptgeschäftsführer André Berghegger verweist auf Leerstand in ländlichen Regionen, während in Ballungsräumen Wohnraum fehlt.

Nach seinen im ARD-Bericht wiedergegebenen Angaben stehen in ländlichen, vielfach strukturschwachen Gebieten rund 1,9 Millionen Wohnungen leer. Mehr als 700.000 seien innerhalb von drei Monaten bezugsfertig. Diese Zahlen werden ausdrücklich als Verbandsangaben wiedergegeben.

Als Voraussetzungen für attraktivere Wohnorte nennt Berghegger Gesundheitsversorgung, Einkaufsmöglichkeiten, Kulturangebote und einen besseren öffentlichen Nahverkehr. Allein verfügbare Wohnungen reichen demnach nicht aus. Der Verband fordert Maßnahmen von Bund und Ländern; ein bereits beschlossenes umfassendes Programm wird in der Meldung nicht genannt.

Nachrichtenstand der Quellen: 03.10.2026. Für die Ausgabe vom 4. Oktober 2026 recherchiert. Das Bild ist ein KI-generiertes Symbolbild und dokumentiert kein tatsächliches Ereignis.