In Berlin-Marzahn sucht die Polizei weiter nach einer seit Dienstag vermissten 13-Jährigen. Am Samstag liefen umfangreiche Such- und Ermittlungsmaßnahmen. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft bestehen Anhaltspunkte dafür, dass das Mädchen Opfer eines Verbrechens geworden sein könnte.

Die Mordkommissionen des Landeskriminalamtes gehen davon aus, dass die Schülerin sich nicht freiwillig aus ihrem Umfeld entfernt hat. Hinweise darauf, dass sie ihren sozialen oder familiären Kontakten ausweichen wollte, gebe es nach dem veröffentlichten Stand nicht.

Die Polizei befragte Anwohner und verteilte Zeugenaufrufe. Bereits am Freitag waren bei der Suche unter anderem Spürhunde und ein Hubschrauber eingesetzt worden. Die Behörden bitten weiterhin um Hinweise zum Aufenthaltsort und zu den Umständen des Verschwindens.

Ein bestätigtes Tötungsdelikt ist damit nicht festgestellt. Der Begriff Kapitalverbrechen beschreibt hier den Ermittlungsverdacht. Der aktuelle Bericht betrifft die fortgesetzte Suche und die behördliche Bewertung am Samstag; über den Verbleib des Mädchens bestand weiterhin Ungewissheit.