Eine neue Studie in Nature Medicine untersucht, wie sich körperliche Messwerte rund um die Menopause verändern. Die am Montag veröffentlichte und am Dienstag aufgegriffene Analyse nutzt mehr als 300 Millionen Laborwerte von über einer Million Frauen aus den USA und Israel.
Die Forschenden finden hormonelle Veränderungen bereits mehr als ein Jahrzehnt vor der letzten Monatsblutung. Rund um die Menopause zeigen sich außerdem deutliche Verschiebungen in mehreren Gruppen von Laborwerten, unter anderem beim Stoffwechsel und bei Werten mit Bezug zur Knochengesundheit.

Die Auswertung rekonstruiert typische Verläufe statistisch aus großen Datensätzen. Sie bedeutet nicht, dass jede Frau über den gesamten Zeitraum beobachtet wurde oder dieselben Veränderungen erlebt. Die Muster müssen weiter untersucht werden. Aus ihnen allein ergibt sich weder eine persönliche Diagnose noch eine allgemeine Empfehlung für eine Behandlung.