Nach dem Abschluss eines Runden Tisches zu Batteriebränden fordern Verbände der Abfallwirtschaft weitere Maßnahmen. ASA, BDE, bvse, CMA und VKU veröffentlichten am 6. Oktober eine gemeinsame Bewertung der Gespräche beim Bundesumweltministerium.
Die Organisationen warnen vor Bränden durch falsch entsorgte Lithium-Ionen-Batterien. Sie nennen Schäden an Anlagen, Betriebsunterbrechungen und Schwierigkeiten bei der Versicherung als Belastungen für die Branche. Die Stellungnahme gibt ihre Interessen und Einschätzungen wieder.

Zu den diskutierten Ansätzen gehören ein möglicher Brandschutzfonds, verbesserte Rückgabewege, gemeinsame Sammelgruppen für batteriebetriebene Geräte und mehr Information für Haushalte. Auch Pilotprojekte werden angesprochen. Daraus folgt nicht, dass diese Maßnahmen bereits flächendeckend gelten.
Eine neue Untersuchung zu Batteriebränden soll am 14. Oktober vorgestellt werden. Ihre Ergebnisse liegen in der heutigen Mitteilung noch nicht vor. Der aktuelle Stand besteht damit aus der Abschlussbewertung des Runden Tisches und den daraus abgeleiteten Forderungen.