Der Gemeinsame Bundesausschuss hat am Donnerstag beschlossen, das Mindestalter für das organisierte Mammografie-Screening von 50 auf 45 Jahre zu senken. Derzeit richtet sich das Programm an Frauen zwischen 50 und 75 Jahren.

Der frühere Zugang soll zum 1. August 2027 starten. Voraussetzung ist, dass das Bundesgesundheitsministerium den Beschluss nicht beanstandet. Für 45- bis 49-Jährige wäre zunächst eine eigene Terminvereinbarung vorgesehen.

Eine medizinische Mitarbeiterin bereitet ein Mammografiegerät vor.
Eine medizinische Mitarbeiterin bereitet ein Mammografiegerät vor.

Persönliche Einladungen für die zusätzliche Altersgruppe werden voraussichtlich erst ab Januar 2028 versandt. Aus dem Beschluss folgt daher kein sofortiger Beginn für alle 45-Jährigen. Er betrifft das organisierte Früherkennungsprogramm; die diagnostische Abklärung konkreter Beschwerden ist davon zu unterscheiden.