Der Bundestag hat am Donnerstag der Reform der Notfallversorgung zugestimmt. Die Änderungen sollen 2027 in Kraft treten und Patienten gezielter in die passende medizinische Versorgung vermitteln.

An Krankenhäusern sind rund 750 integrierte Notfallzentren vorgesehen. Dort sollen Kliniknotaufnahmen, ärztliche Notdienstpraxen und eine Ersteinschätzung zusammenarbeiten. Telefonische und digitale Angebote sollen ebenfalls stärker eingebunden werden.

Eine Ärztin und ein Pfleger besprechen Unterlagen im Krankenhaus.
Eine Ärztin und ein Pfleger besprechen Unterlagen im Krankenhaus.

Ein weiterer Schwerpunkt ist die Vernetzung der Notrufnummer 112 mit dem ärztlichen Bereitschaftsdienst unter 116 117. Der direkte Zugang zur Rettungsleitstelle bei lebensbedrohlichen Notfällen soll erhalten bleiben. Mit dem Parlamentsbeschluss sind die geplanten Zentren noch nicht überall eingerichtet; der Aufbau folgt erst bei der Umsetzung.