Ein Forschungsteam um Guillermo Restrepo von der Universität Bielefeld und Sarah Lang vom Max-Planck-Institut für Wissenschaftsgeschichte erhält eine dreijährige Förderung von Schmidt Sciences. Die Universität gab die Unterstützung für das Projekt AXIS am Donnerstag bekannt.
Mit 400.000 Euro will das Team untersuchen, welche chemischen Informationen in historischen alchemistischen Rezepten stecken. Sprachmodelle sollen helfen, symbolische Beschreibungen von möglichen Stoffen und Reaktionen zu unterscheiden.

Anschließend werden geeignete Ansätze mit quantenchemischen Verfahren untersucht und im Labor überprüft. Die Förderung ist damit der Ausgangspunkt weiterer Forschung, kein Nachweis bereits wiederentdeckter Reaktionen. Werkzeuge und Daten sollen anderen Wissenschaftlern offen zur Verfügung stehen.