Ein gemeinsamer Antrag zur Erweiterung des Stadtvorstands in Idar-Oberstein ist zurückgezogen worden. Nach einem dpa-Bericht vom Mittwochabend entschuldigte sich SPD-Fraktionsvorsitzender Moritz Forster für das Vorgehen. Beteiligt waren unter anderem SPD, CDU, AfD und die Linke.
Die geplante Änderung der Hauptsatzung sollte ab 2027 einen weiteren hauptamtlichen Beigeordneten ermöglichen. Forster erklärte, die Tragweite eines gemeinsamen Antrags unter Beteiligung der AfD falsch eingeschätzt zu haben. Alle beteiligten Fraktionen und Ratsmitglieder hätten dem Rückzug zugestimmt.

An der zusätzlichen hauptamtlichen Stelle hält die SPD nach seinen Angaben fest und will später einen neuen Antrag vorlegen. Die Rücknahme beendet damit zunächst die konkrete gemeinsame Initiative; die politische Diskussion über die Organisation der Stadtverwaltung bleibt offen.