Eine neue Studie des Bundesinstituts für Bevölkerungsforschung zeigt, wie unterschiedlich die Bevölkerung in deutschen Regionen altert. Nach der Veröffentlichung vom 21. Oktober bilden in Großstädten die 25- bis 34-Jährigen die größte Altersgruppe. Außerhalb der Großstädte sind es die Babyboomer.
Die Auswertung nutzt Zahlen für 2025 und vergleicht kreisfreie Großstädte, städtische Kreise und ländliche Kreise. Der Zuzug junger Erwachsener, etwa für Ausbildung und Studium, trägt zur jüngeren Struktur der Großstädte bei. Mit dem Ruhestand der geburtenstarken Jahrgänge stehen andere Regionen vor stärkerem Rückgang der Erwerbsbevölkerung.

Zugleich zeigt die Untersuchung Gemeinsamkeiten: Kinder und Jugendliche machen in allen drei Kreistypen rund 17 Prozent der Bevölkerung aus. Auch bei Einkommen und Erwerbsbeteiligung junger Erwachsener fallen manche Unterschiede geringer aus als erwartet. Die Ergebnisse sprechen dafür, demografische Aufgaben regional differenziert zu betrachten, statt Stadt und Land pauschal gegenüberzustellen.