Bundesdigitalminister Karsten Wildberger hat am 2. November Angriffe auf Apple-Geräte von Regierungsmitgliedern und Abgeordneten bestätigt. Nach dem Bericht von ZDFheute untersucht das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik den Vorgang.

Ausgangspunkt sind Warnungen des Herstellers, die am vorangegangenen Donnerstag eingegangen waren. Ein Schreiben des BSI informiert über die Hinweise. Auch andere Personen des öffentlichen Lebens sollen entsprechende Benachrichtigungen erhalten haben.

Öffentlich offen bleiben die Identitäten der Betroffenen, die Urheberschaft der Angriffe und das genaue Ausmaß. Aus einer Warnung lässt sich daher nicht für sämtliche angesprochenen Geräte ableiten, welche Daten möglicherweise abgeflossen sind. Die Untersuchung soll klären, was tatsächlich geschehen ist.

Neu ist die Bestätigung durch den zuständigen Minister. Der Fall betrifft gezielte Angriffe auf Endgeräte und ist von allgemeinen Sicherheitslücken in Websoftware zu unterscheiden. Eine belastbare Zuordnung zu einem bestimmten Staat oder einer bestimmten Gruppe liegt in dem aktuellen Bericht nicht vor.