Die Bundesregierung hat am Mittwoch Katharina von Schnurbein als neue Beauftragte für jüdisches Leben und den Kampf gegen Antisemitismus benannt. Sie soll das Amt am 28. Oktober übernehmen.

Die 53-Jährige ist seit 2015 bei der Europäischen Kommission für die Bekämpfung von Antisemitismus zuständig. Damit bringt sie Erfahrungen aus der europäischen Zusammenarbeit in die neue Aufgabe ein. Ihr Vorgänger Felix Klein hatte das Amt im August verlassen und war zur OECD gewechselt.

Hände und Unterlagen bei einer Besprechung.
Hände und Unterlagen bei einer Besprechung.

Der Präsident des Zentralrats der Juden, Josef Schuster, begrüßte die Personalentscheidung. Mit der Benennung ist der Wechsel vorbereitet; die neue Beauftragte hat ihr Amt zum Zeitpunkt der Entscheidung noch nicht angetreten.