Betreuungspersonen auf Kinder- und Jugendreisen brauchen nach Einschätzung des BundesForums Kinder- und Jugendreisen mehr Sicherheit im Umgang mit psychischen Krisen. Der Verband hat am Mittwoch eine entsprechende Stellungnahme veröffentlicht.
Gefordert werden vorbereitende Schulungen, klare Abläufe und erreichbare Ansprechpersonen. Veranstalter müssten festlegen, wer im Ernstfall unterstützt und wie die Betreuung weiter organisiert wird. Auch die Nachbereitung belastender Situationen gehöre zu einem verantwortlichen Rahmen.

Betreuende können junge Menschen begleiten und Hilfe organisieren, ersetzen aber keine therapeutische Behandlung. Der Verband will das Thema auch bei einer Fachtagung am 7. und 8. Dezember in Kassel aufgreifen. Die aktuelle Forderung richtet sich vor allem an die Organisation und Qualifizierung im Jugendtourismus.