Bund und Deutsche Bahn haben am Freitag, 9. Oktober, einen veränderten Plan für die Generalsanierung wichtiger Bahnstrecken vorgestellt. Bis 2031 sollen zunächst 13 statt der zuvor vorgesehenen 21 Korridore bearbeitet werden.

Die übrigen Vorhaben werden zeitlich verschoben. Dahinter stehen begrenzte Baukapazitäten und die Belastung des Netzes durch gleichzeitige Sperrungen. Eine Verschiebung bedeutet nach den angekündigten Plänen keine vollständige Aufgabe der Projekte.

Eine Verkehrsplanerin bespricht eine Netzkarte mit einem Kollegen.
Eine Verkehrsplanerin bespricht eine Netzkarte mit einem Kollegen.

Ein Fünf-Punkte-Plan soll unter anderem Umleitungsstrecken früher vorbereiten und abschnittsweise Wiedereröffnungen erleichtern. Bei Sanierungen ist zudem die Vorbereitung für das europäische Zugbeeinflussungssystem ETCS vorgesehen.

Dessen direkte Installation soll ab den frühen 2030er-Jahren stärker mit den Arbeiten verbunden werden. Ob der neue Ablauf die Zuverlässigkeit verbessert, muss sich erst in der Umsetzung zeigen.