Der österreichische Verein für Konsumenteninformation hat am Freitag, 9. Oktober, seinen Klagsbericht für 2025 veröffentlicht. Er weist 234 Verfahren und einen Anteil von 94 Prozent vollständig oder überwiegend erfolgreicher Verfahren aus.
Über Sammelaktionen wurden dem Bericht zufolge rund 39 Millionen Euro für etwa 180.000 Verbraucherinnen und Verbraucher zurückgeholt. Ein Teil der Arbeit betraf unter anderem nicht offengelegte Provisionen bei Fonds.

Weitere Schwerpunkte lagen bei Phishing, digitalen Plattformen, Streaming und Reisen. Der Verein führt solche Verfahren auch im Auftrag des zuständigen Bundesministeriums.
Die heute veröffentlichte Bilanz beschreibt das abgeschlossene Jahr 2025. Die Erfolgsquote ist keine allgemeine Wahrscheinlichkeit für jede private Klage und begründet keinen automatischen individuellen Erstattungsanspruch. Entscheidend bleibt jeweils der konkrete Streitfall.