Im Saarland ist im Oktober deutlich mehr Regen gefallen als im langjährigen Vergleich. Nach der am 2. November veröffentlichten Wetterbilanz des Saarländischen Rundfunks auf Grundlage von DWD-Daten kamen etwa 100 Liter je Quadratmeter zusammen. Das entspricht ungefähr 30 Prozent mehr als im Vergleichszeitraum.

Damit war Oktober der erste Monat seit Februar, der nicht zu trocken ausfiel. Besonders der Regen gegen Monatsende verbesserte die Situation in oberflächennahen Bodenschichten. Für Vegetation und Wälder ist dieser Nachschub nach einer langen trockenen Phase bedeutsam.

Eine vollständige Entwarnung lässt sich daraus jedoch nicht ableiten. In tieferen Schichten bestehen nach den im Bericht herangezogenen Dürreinformationen weiterhin Defizite. Feuchte Blätter und nasse Wege an der Oberfläche zeigen deshalb nicht, wie gut der gesamte Boden mit Wasser versorgt ist.

Die neue Monatsbilanz beschreibt einen Rückblick auf Oktober und keine Prognose für den November. Entscheidend für eine weitere Erholung bleibt, ob zusätzliche Niederschläge auch tiefere Bodenschichten erreichen.